Jan Jansen Cembalo

Jan Jansen studierte Orgel bei Cor Kee, Klavier bei Gérard van Blerk und Cembalo bei Lenie van der Lee an der Musikhochschule in Utrecht. 1966 gewann er den Choralpreis beim „Nationaal Improvisatie Concours“ in Bolsward und 1970 erwarb er die höchste niederländische Auszeichnung für Orgelspiel, den „Prix d’Excellence“.
Seit 1973 ist er am Utrechter Konservatorium als Dozent für Korrepetition und Tonsatz tätig, seit 1987 als Organist der Domkirche in Utrecht, wo er neben der liturgischen Praxis die landesweit bekannte, wöchentliche „Samstagnachmittagsmusik“ in Zusammenarbeit mit Domkantor Remco de Graas plant und durchführt.
Jan Jansen ist ein international geschätzter Continuospieler. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn ins In- und Ausland. Er hat in Radio- und Fernsehproduktionen mitgewirkt und ist auf zahlreichen CD- und Plattenaufnahmen zu hören. Seine Diskografie umfasst das gesamte Orgelwerk Felix Mendelssohn-Bartholdys, Werke von César Franck sowie Johann Sebastian Bachs Choralpartiten, dessen „III. Teil der Clavierübung“ (Orgelmesse), die Goldberg-Variationen und die Kunst der Fuge, die er zusammen mit seinem Sohn David Jansen aufnahm. An der Einspielung von Vivaldis Vier Jahreszeiten seiner Tochter Janine Jansen wirkte er an Orgel und Cembalo mit.
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